3 Dinge, die das BlackBerry-SDK gut löst

1. Manager und Fields

Die kleinste Basiseinheit im UI-Framework ist net.rim.device.api.ui.Field, welches einen rechteckigen, zeichenbaren Bereich darstellt. Beispiel für ein Field ist net.rim.device.api.ui.component.EditField, welches Texteingaben ermöglicht.

Fields werden durch net.rim.device.api.ui.Manager-Instanzen verwaltet. Ein Manager ist für die Positionierung der enthaltenen Fields sowie für das Scrolling verantwortlich. Jedes Field kann zu genau einem Manager zugeordnet werden. Beispiel für einen Manager ist net.rim.device.api.ui.container.HorizontalFieldManager, der seine Fields horizontal anordnet. Manager können auch andere Manager enthalten, da sie selbst von Field ableiten.

Für komplexere Views müssen eigene Manager und Fields implementiert werden. Was anfangs etwas gewöhnungsbedürftig erscheint, entpuppt sich schnell als durchdachtes Konzept.

2. Crypto-API

Kernkompetenz der BlackBerry-Smartphones ist der Einsatz in Unternehmen. Dementsprechend umfangreich und mächtig ist auch die Crypto-API des SDKs. Alle Verschlüsselungsanforderungen in unseren Projekten konnten wir mit der Crypto-API lösen, ohne fremde Bibliotheken verwenden zu müssen.

3. Eclipse-Integration

Mit eines der grössten Ärgernisse in der BlackBerry-Entwicklung war die veraltete, swing-basierte Entwicklungsumgebung names “JDE”. RIM hat reagiert und ein Plugin für Eclipse entwickelt, welches seit letztem Jahr, bzw. der Version 1.1.1 auch wirklich praxistauglich funktioniert. Durch das “Code Hot Swap”-Feature, also der Austausch von COD-Files zur Laufzeit verringern sich auch die zeitraubenden Neustarts des Simulators.

Zudem muss man immer noch eigene Ant-Skripte bauen, um auf Knopfdruck ein Deployment für alle unterstützten OS-Versionen zu generieren. Hier besteht noch Verbesserungspotential.

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